Ein Sloughi bei Meissen 



 

Seit Oktober 2007 gibt es bei der Porzellanmanufaktur Meissen eine neue Tierplastik, 
genauer gesagt, einen Hund in sitzender Position, noch genauer: einen Windhund, 
und ganz genau gesagt: einen Sloughi.

Die Begeisterung des Ehepaares Schröder für die Rasse Sloughi und für das Meissner Porzellan in Verbindung mit ihrem unbeirrten Bemühen um die Realisation ihrer Vision führten letztendlich
zu einem wahrhaft spektakulären Ergebnis:   dem Porzellan-Sloughi bei Meissen.


Meissen, die älteste Porzellanmanufaktur Deutschlands, ist weltberühmt durch feinstes Geschirr und Tafeldekorationen, die früher für  fürstliche Auftraggeber hergestellt wurden. Sie werden bis heute  in ihrer zeitlosen Schönheit von Liebhabern geschätzt.

Immer schon waren auch Tierfiguren in naturalistischer Ausprägung modelliert worden, die bis heute zum Sammeln verführen. Diese Stücke sind bekanntlich von unvergänglichem Wert, ja, je älter, desto wertvoller.



Karin und Jochen Schröder gelang es, die maßgebenden Persönlichkeiten der Manufaktur Meissen von der Schönheit und der künstlerischen Ausstrahlung der Rasse Sloughi zu  überzeugen.  Der künstlerische Leiter, Herr Danielczyk, nahm sich des Projektes „Sloughi“ an und das Ehepaar Schröder wurde Zeuge der einzelnen Arbeitsschritte, die ein neu gestaltetes Objekt bei seiner Entstehung durchläuft. 
Es begann bei dem persönlichen Kontakt mit dem späteren Modell „Targi Schuru-esch-Schams“ und den anderen Sloughis von Karin und Jochen Schröder.  Diverses Fotomaterial wurde ebenfalls zum Vergleich genutzt. Daraus entstand der schrittweise Aufbau eines Tonmodells. 

 


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Dann wurden Gussformen der einzelnen Teile hergestellt und die daraus zusammengesetzte Porzellanfigur konnte endlich  in die diversen Brände, die Glasur und die Bemalung gehen. 

Wer ist nun Targi, das Modell für die sitzende Windhundplastik bei Meissen?

Targi stammt aus dem T-Wurf von Schuru-esch-Schams von 1998. Er verkörpert in hohem Maße den marokkanischen Originaltyp der Rasse Sloughi. Seinen Großvater, den ebenfalls gestromten „Jnah Douar Oulad Maachou“, machten Schritts bei einer Deckreise in einer Oase zwischen Safi und Marrakech/Marokko ausfindig.

Auf der mütterlichen Seite gab es neben Schuru-esch-Schams-Linien wiederum einen marokkanischen Ahnen, den schwarzgemantelten Ghzal Ouled Laouichat, so dass die Wurfgeschwister von Targi neben „Gestromt“ auch die Farben „Sand“ und „Sand mit schwarzem Mantel“ aufwiesen.

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Targi wurde der Dritte im Bunde der Schröderschen Sloughi-Rüden. Jochen und Karin haben mit Ovid, Rumi und Targi das Motto des Deutschen Windhundzucht- und Rennverbandes „Schönheit und Leistung“ verwirklicht und wie die beiden Älteren nahm auch Targi erfolgreich an Ausstellungen und Rennen teil. 

 

Targi ist u.a. Deutscher Champion.

Neben Targi ist auch seine Schwester Ta´ila (Fam. Altenhof) ein Begriff im Windhundsport sowie seine Schwester Tamra (Fam. Krüger). Schwester Taslima ging nach England. Auch seine Brüder Tarlan-qara (Fam. Schritt) und Timur (Fam. Mörch) machten sich einen Namen.

Es ist nicht übertrieben zu sagen, alle sind stolz auf den berühmten Bruder. 

 

 

 

Im Oktober 2007 hielt das Ehepaar Schröder glücklich und stolz ein Porzellanabbild ihres gestromten Rüden Targi in  Händen, ein Unikat. 

 

Targi von Meissen

Targi live

 

Der sandfarbene Sloughi gleichen Typs wurde in die Serienproduktion von Meissen aufgenommen. Er kann von Interessierten käuflich erworben werden.

 
900300/78552

 


Der künstlerische Leiter von Meissen Herr Danielczyk mit der Serienausgabe des Porzellan-Sloughis,
 Frau Karin Schröder und der Hauptperson Targi Schuru-esch-Schams. 

 

 

Abschließend ein Zitat von Dagmar Vetter, das Karin Schröder nur zu gerne weitergibt:
                                       „Was haben  Sloughis und Meissener Porzellan gemeinsam?  Die Schönheit!"

 

 


©www.Sloughi.de


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